In diesem Jahr finden neben Kommunalwahlen auf verschiedenen Ebenen auch Europawahlen und Landtagswahlen in Brandenburg statt. Gemeinsam mit anderen demokratischen und antifaschistischen Bewegungen, Organisationen, Parteien und Einzelpersönlichkeiten wollen wir verhindern, dass Faschistinnen und Faschisten weiterhin in die Parlamente einziehen oder gar parlamentarische Mehrheiten erringen.
Dafür hat die Landesdelegiertenkonferenz des Landesverbandes Brandenburg der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten am 11. November 2023 beschlossen, im Jahr 2024 die Kampagne „KEINE FASCHISTEN IN DIE PARLAMENTE“ durchzuführen.
Als großer antifaschistischer Verband und überparteiliche Organisation in Brandenburg sehen wir es als unsere Aufgabe an, unter dem Motto „Keine Faschisten in die Parlamente“ in die Wahlkämpfe einzugreifen und möglichst viele Menschen im Land Brandenburg dazu zu bewegen, gemeinsam mit uns das Erstarken faschistischer Bewegungen zu stoppen. Aber das können wir nicht allein.
Wir wollen und müssen antifaschistische Kultur und Positionen in der Gesellschaft stärken und halten deshalb Sensibilisierung, Bildungsarbeit und Aufklärung sowie die Unterstützung antifaschistisch aktiver Menschen vor Ort, auch in strukturschwachen Regionen, für dringend notwendig.
Am 27. Januar 2024, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, startete deshalb der Landesverband Brandenburg die Kampagne „KEINE FASCHISTEN IN DIE PARLAMENTE!“ mit einer Presserklärung.
Im Rahmen der Kampagne wollen wir engagierte Menschen in strukturschwachen Regionen vernetzen und bei der Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen unterstützen sowie eigene Veranstaltungen und Gegenproteste im Land organisieren.
Aber das können wir nicht allein .
Wir rufen dazu alle Brandenburgerinnen und Brandenburger, sowie gesellschaftliche Akteure auf, die mit uns das genannte Kampagnenziel teilen, sich der Kampagne anzuschließen. Mit unseren Bündnispartnerinnen und -partnern werden wir diese Kampagne gemeinsam gestalten und zu einem Erfolg führen.
Dass wir natürlich alle – Mitglieder in den Kreisverbänden, Sympathisanten und Freunde unseres Verbandes- zum Engagement für diese wichtige Kampagne aufgerufen sind, muss hier sicher nicht betont werden.